Mittwoch, 3. November 2010

Adé Autochen

Letzten Dienstag haben wir wohl den Schock unseres Lebens erlebt. Sebastian hat nach dem Hauskreis noch schnell unsere Freunde nach Hause gefahren. Auf dem Rückweg, als er schon alleine im Auto war, hatte er beim Linksabbiegen einen Unfall mit einem Jaguar. So in etwa sah der vor dem Unfall aus:


Unser Auto war ja ein kleiner, silberner Peugeot 206. Nach dem Unfall war der arme Kleine ganz schön hinüber (Totalschaden sagt die Polizei). Hier also der Bericht von Sebastian und die Fotos die er heute bei der Polizeiverwahrungsstelle gemacht hat.

"Ich hatte Dienstag Nacht noch ein paar Leute nach Hause gefahren und wollte dann selbst zurück. Beim links Abbiegen an einer großen Kreuzung hab ich vorschriftsmäßig nach Gegenverkehr und Fußgängern Ausschau gehalten und bin dann abgebogen. Dann fehlt mir die Erinnerung für zwei Sekunden und ich finde mich benommen hinter aufgeplatzen Airbags wieder. Bin noch selbst aus dem Auto und wurde dann per Rettungswagen ins AK Barmbek gebracht. Ich kanns mir nur so erklären, dass der andere Wagen deutlich zu schnell unterwegs gewesen sein muss. Ohne Vorurteilen zu starken Raum zu geben spricht auch dafür, dass mein Unfallgegner ein Satz Teenies mit Papas (?) Jaguar war."
Der Polizeisachverständige sagt mittlerweile dass der Jaguar mit ungefähr 100km/h unterwegs war. Dafür ist Sebastian ziemlich glimpflich weggekommen. Er hat sich nichts gebrochen, nur Blutergüsse vom Sicherheitsgurt, Schnittwunden an den Fingerknöcheln, aufgeschürfte, blaue Knie, eine blaue Nase und geprellte Rippen. Die Rippen verursachen ihm ziemliche Schmerzen, besonders bei Belastung des Brustkorbs (Bücken, heben, im Bett umdrehen...), aber es wird täglich besser.

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